Wirtschaft & Finanzen
Der Rettungsschirm
Alle wollen unter den staatlichen Rettungsschirm!
Bei der Hypo Real Estate kommen die Anleger aus dem Staunen nicht mehr heraus. Die "Hannoversche Allgemeine Zeitung" berichtet, dass beim angeschlagenen Immobilienfinanzierer hochspekulative Geschäfte in Milliardenhöhe getätigt worden seien, die nicht in der Bilanz auftauchen.
Meine Anmerkung: Das Geld ist jedoch nicht verschwunden, es hat höchstens ein anderer. Aber wer hat es denn?
Zusammen mit der offiziellen Bilanzsumme von etwa 400 Mrd. Euro ergebe sich eine Summe von knapp 1000 Mrd. Euro, die die Bank laufend mit neuen Krediten refinanzieren müsse.
(Die Summen bitte mal auf der Zunge zergehen lassen!)
Die Aktie brach um 18,9 % ein.
Die Bank wird staatlich gefüttert.
Jetzt schauen wir doch einmal, wer im Vorstand dieser Bank ist.
Einfach mal nach den üblichen bekannten Einflussreichen googlen.
Das möchte ich Euch selbst überlassen. Aus diesen Zufällen eine Verschwörungstheorie abzuleiten, liegt mir fern.
Wie der Bayer zu sagen pflegt:
.... da bekommt der Rettungsschirm an die Bank aber ein merkwürdiges Geschmäckle!
(An unseren Freund am See)
Hier einen Zusammenhang abzuleiten, darf ich noch nicht einmal denken.
Böser Dobby!!
P.S.
... wer es nicht rausbekommt, darf mich anmailen!
ro
Verschwendung des Auswärtigen Amts
Zu finden im Bericht auf Seite 139 der PDF-Datei (Seitenanzahl der Datei weicht leicht vom Inhaltsverzeichnis des Berichts ab).
Ungenutzte Liegenschaften, ungenutzte Dienstwohnungen und bei Verfügbarkeit von Dienstwohnungen zusätzlich Zahlung von Mietzuschüssen zu privat gemieteten Wohnungen. Der Bund hat Geld zu viel.
Auswärtiges Amt
(Einzelplan 05)
4 Auswärtiges Amt nutzt Liegenschaften im Ausland nicht bedarfsgerecht und unwirtschaftlich
(Kapitel 0501 und 0503)
4.0
Basis zur Berechnung der Pro-Kopf-Verschwendung pro Jahr
Damit die Verschwendungsbeträge, von denen wir hier sprechen, konkreter vorstellbar sind, habe ich mir die folgende Berechnungsbasis nach Lohnsteuertabelle 2008 überlegt:
Stellenausschreibung (Satire)
- Wollten Sie schon immer mal großzügig fremder Leuts Geld ausgeben?
- Können Sie Kritik vertragen, wenn Sie wissen, dass Sie sie sich nur anhören müssen?
- Wollten Sie schon immer mal ausgelassen unvernünftig, unnötige/überflüssige Pläne realisieren?
- Ist Ihnen kein Cent zu schade, in ein Projekt auch dann noch kräftig zu investieren, wenn es sich als unrealisierbar oder unwirtschaftlich herausstellt?
- Finden Sie auch, dass das Volk blöd ist?
Sie zweifeln, den hohen Anforderungen gewachsen zu sein?
Wir können Sie beruhigen:
Erstes Beispiel blödsinniger Geldverschwendung
Das Beispiel für Geldverschwendung bezieht sich auf diesen Beitrag.
Was geschieht mit unseren Steuern?
Alle Jahre wieder legt der Bundesrechnungshof seinen Bericht zu Steuerverschwendungen durch die öffentliche Hand vor. Mich irritiert daran zweierlei:
- Wieso greifen unser Medien und insbesondere der Öffentlich-Rechtliche Rundfunk dieses Thema nur beiläufig auf? Nur keinen Staub aufwirbeln?
- Was haben wir von einem Bundesrechnungshof, dessen Befugnisse nur so weit reichen, die Vergeudungen lediglich berichten und kritisieren zu können?
Nokia und die Politik
Auf das Verhalten und die Verantwortung von Unternehmen, die Subventionen einstreichen, möchte ich an dieser Stelle nicht eingehen, denn das ist ein anderes Kapitel.
Mehr als Nokia ärgert mich die Politik. Nokia reiht sich ein in eine lange Kette von Unternehmen, die Subventionen eingestrichen und sich dann vom Acker gemacht haben. Es ist nichts Neues oder gar Ungewöhnliches. Doch die Politker lernen nicht dazu, dass sie wenigstens unsere Steuergelder behalten können, wenn Unternehmen, die die Daumenschrauben ansetzen, den Standortwechsel durch Subventionen nur auf ein paar Jahre hinauszögern. Sie sollen direkt gehen. Besser investiert wären die verschleuderten Steuergelder in Bildung, Innovation und Mittelstand.
