Was geschieht mit unseren Steuern?

Alle Jahre wieder legt der Bundesrechnungshof seinen Bericht zu Steuerverschwendungen durch die öffentliche Hand vor. Mich irritiert daran zweierlei:

  1. Wieso greifen unser Medien und insbesondere der Öffentlich-Rechtliche Rundfunk dieses Thema nur beiläufig auf? Nur keinen Staub aufwirbeln?
  2. Was haben wir von einem Bundesrechnungshof, dessen Befugnisse nur so weit reichen, die Vergeudungen lediglich berichten und kritisieren zu können?

Aus diesem Grund werde ich mich in der nächsten Zeit in meinem Blog dem Bericht des Bundesrechnungshofes widmen. Warum? Sie können z.B. die herausgepickten Beispiele nutzen dafür, auf abgeordnetenwatch.de den jeweiligen Abgeordneten zu befragen, was aus der Kritik des Bundesrechungshofes inzwischen geworden ist und welche Maßnahmen ergriffen werden. Lassen Sie doch unsere Politiker spüren, dass wir ihnen auf die Finger schauen und es nicht hinnehmen, wie unser Geld in den Sand gesetzt wird.

Wenn es Ihnen nicht allzu viele Umstände bereitet, so kopieren Sie bitte Ihre Frage an einen Abgeordneten in einen Kommentar zum entsprechenden Beitrag hier. Ihre Frage kann andere anregen, entweder auch auf abgeordnetenwatch.de für eine Antwort zu stimmen, oder eine eigen formulierte Frage dort zu stellen.

Die ausgewiesenen Verschwendungen bleiben folgenlos, während an die Bürger appelliert wird, den Gürtel enger zu schnallen, um unter anderem die Staatsverschuldung abzubauen. Haben Sie oder ich die Staatsverschuldung verursacht? Einmal abgesehen davon, dass die Wiedervereinigung kaum zu budgetieren war, muss doch nicht Jahr für Jahr unser Geld durch den Kamin gejagt werden. Wir können aktiv werden, wir tun es nur zu wenig.

Es folgen diesem Beitrag nach und nach Beispiele des Bundesrechnungshofes aus dem Jahr 2007, um im ersten Schritt das Defizit durch mangelhafte Berichterstattung in den Medien auszugleichen.

Bitte beteiligen Sie sich.

Sei es wie oben beschrieben aber auch, wenn Sie Belege für die Verschwendung unserer Steuern haben, schicken Sie uns diese bitte zu. Je nach Resonanz und Mitwirkung soll es hier nicht bei der Veröffentlichung bleiben, sondern eine Sammlung entstehen, die sich mit Forderungen verknüpfen lässt. Alle Politiker stehen in unserem Dienst und nicht wir in ihrem.

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