Ich verlinke mal direkt:
Einen kleinen Auszug, den ich sehr interessant finde:
"Der Chaos Computer Club (CCC) etwa befürchtet nach einer Einführung der Sperrungsinfrastruktur auch eine Zensur anderer Seiten - "sei es aus politischen, wirtschaftlichen oder sonstigen Motiven", wie der CCC auf seiner Website erklärt.
„Kinderpornografie wird als Mittel zum Zweck missbraucht“, sagt Heine, „es geht aber um die Einschränkung der Informationsfreiheit.“ Das sehen auch Missbrauchsopfer so. Der Verein „Trotz allem“, der sexuell missbrauchte Frauen unterstützt und berät, begründet in einem offenen Brief an Ursula von der Leyen Forderungen nach anderen Maßnahmen: „Internetsperren lassen sich leicht umgehen. Niemand landet zufällig auf Kinderpornografieseiten. Erfahrungen aus anderen Ländern zeigen, dass nicht nur Kinderpornograhieseiten gesperrt werden.“ So ist zum Beispiel die Seite lapsiporno.info von Finnland aus nicht zu erreichen. Die kritische Website veröffentlichte die im Land aktive Sperrliste und enthüllte, dass die überwiegende Mehrheit der blockierten Seiten kein kinderpornografisches Material enthält."
Wie schrieb ein Vereinsmitglied sehr passend zu diesem Thema:
"Ein WZ-Leserkommentar weist mit deutlichen Worten den Weg: „Es geht darum, dass KiPo aus dem Netz "entfernt" und nicht nur zugedeckt wird. Einfach ein ohne weiteres umsurfbares Stopschild davor zu schalten ist so sinnvoll, als wolle mal die Pest bekämpfen, indem man die Beulen zudeckt“."


